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Beitragsvergleich gesetzliche Krankenkasse

Hat auch Ihre gesetzliche Krankenkasse zu Beginn des Jahres in Zusatzbeitrag erhöht? Dann sollten Sie prüfen, ob eine andere gesetzliche Krankenkasse einen niedrigeren Zusatzbeitrag erhebt. Immerhin bleiben 4 gesetzliche Krankenkassen im Jahr 2016 unter 15 Prozent Beitragssatz.

Geld sparen mit Tarifvergleich

Nutzen Sie den Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen und wechseln Sie zu einer günstigeren Krankenkasse. Da jede gesetzliche Krankenkasse den Zusatzbeitrag individuell festlegt, gibt es erhebliche Unterschiede beim Zusatzbeitrag. Ein Wechsel zu einer günstigeren gesetzlichen Krankenkasse kann sich lohnen, wie folgendes Rechenbeispiel zeigt:

Wechseln Sie von der Knappschaft (Beitragssatz 2016: 15,9%) zur BKK Faber-Castell & Partner (Beitragssatz 2016: 15,1%) sparen Sie beim Zusatzbeitrag 0,8 Prozentpunkte. Wenn Sie ein Einkommen haben, dass der Beitragsbemessungsgrenze von 4.237,50 Euro entspricht oder sogar darüber liegt, können Sie bei 0,8 Prozent Beitragsdifferenz monatlich 33,90 Euro oder im Jahr 406,80 Euro sparen.

Zum Vergleich der Tarife können Sie diesen Vergleichsrechner verwenden:
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Problemloser Wechsel

Die Grundleistungen sind in der gesetzlichen Krankenversicherung gleich. Bei einem Wechsel müssen Sie keine schlechtere Versorgung befürchten. Unterschiede gibt es nur in den freiwilligen Zusatzleistungen einer Krankenkasse, wie z. B. Naturheilverfahren, Zahnreinigungen oder Bonusprogramme. Auch die Anzahl der Geschäftsstellen ist ein wesentliches Unterschiedskriterium.

Der Wechsel einer gesetzlichen Krankenkasse ist problemlos möglich wenn

    • Sie mindestens 18 Monate Mitglied der Krankenkasse waren oder
    • die Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht, dann haben Sie ein Sonderkündigungsrecht bis zum Ablauf des Monats, in dem der erhöhte Zusatzbeitrag zum ersten Mal fällig war.

Die Kündigungsfrist beträgt in beiden Fällen jeweils zwei Monate zum Monatsende. Ausschlaggebend ist der Eingang der Kündigung bei der Krankenkasse.

Die bisherige Krankenkasse muss Ihnen innerhalb von zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung zusenden. Die Kündigungsbestätigung geben Sie dann mit dem Mitgliedsantrag bei der neuen Krankenkasse ab. Die neue Krankenkasse darf Sie nicht ablehnen, wenn Sie bisher gesetzlich krankenversichert waren. Danach erhalten Sie von Ihrer neuen Krankenkasse eine Mitgliedsbescheinigung. Diese geben Sie Ihrem Arbeitgeber, der dann monatlich den Krankenversicherungsbeitrag an die neue Krankenkasse überweist.
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